schloss lichtenstein

Infrarotaufnahme von Schloss LichtensteinSchloss Lichtenstein steht am Albtrauf, hoch über den Dächern des Ortes Honau, bei Reutlingen.
Dieses Bild zeigt das Schlösschen in der klassischen Postkartenperspektive, aufge- nommen vom Aussichtspunkt aus, welcher über den Hof des Bauwerks zu erreichen ist.

Da ich aber nicht so sehr auf Postkarten stehe, habe ich mich an einer Infrarotauf- nahme versucht und mir dafür extra einen überwiegend bewölkten Tag ausgesucht. Überwiegend deßhalb, weil Wolken zwar hilfreich für die Stimmung von IR-Bildern sind, aber die Sonne eine unverzichtbare Lichtquelle für die Infrarotfotografie ist. Denn nur mit genügend Sonnenlicht, kommt auch der, für die IR-Fotografie so entscheidende, Wood-Effekt zum Vorschein.
Übrigens: Wood bezieht sich hier nicht auf Holz, wie es die Nähe zur Pflanzenwelt vermuten lässt, sondern auf den Entdecker dieses Phänomens, Robert Williams Wood.

Das Bild entstand mit einem AF-S17-55/2.8 bei 17mm an einer Nikon D50. Als Infrarotfilter wurde ein 860nm Filter von Heliopan eingesetzt.
Stativ und Fernauslöser sind bei den dadurch entstehenden Belichtungszeiten Pflicht, genauso wie ein Verschluss für den Sucher (Im Lieferumfang der D50 enthalten). Dieser Verschluss verhindert störende Lichteinfälle durch den Sucher.

Absolut zufrieden bin ich mit dieser Aufnahme noch nicht, sowohl was die Komposition, als auch die „Dramatik“ des Himmels angeht. Hier erhoffe ich mir eine Verbesserung, da ich die D50 dieses Jahr zu einer „echten“ IR-Kamera umbauen ließ. Damit werden die Verschlusszeiten dramatisch verkürzt, wodurch man mehr Spielraum bei Blende und Empfindlichkeit bekommt. Kürzere Belichtungszeiten bedeuten weniger verwackelte Äste und Blätter, sowie keine verwischten Wolken.
Die Komposition hoffe ich mit dem zwischenzeitlich angeschafften Sigma 10-20 WW-Zoom verbessern bzw. variieren zu können.

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