das beste vom graureiher

Graureiher sind doof…. 😉
…. zumindest wenn es um ihr Verhalten gegenüber Kameras geht.

Hier in der Gegend gibt es große Wiesenflächen an den Landstraßen. Da sieht man des öfteren, dass Ardea cinerea in aller Seelenruhe am Straßenrand sitzt und den, in 3 Meter Abstand vorbeifahrenden, Autos kein Interesse schenkt.
Sobald man sich aber mit der Fotoausrüstung auch nur soweit nähert, dass sich vielleicht ein erster Kontrollblick durch den Sucher lohnen könnte, dann fliegen sie meist davon.

Daher entstehen die meisten meiner Bilder vom Grau- bzw. Fischreiher in der Stuttgarter Wilhelma, wo sie sich als Zaungäste in einigen Revieren niedergelassen haben.
In aller Regel ergeben sich die Bilder „so nebenbei“, da wir die Wilhelma eigentlich nicht wegen der Zaungäste aufsuchen.

Ein Glücksgriff war die folgende Situation, bei welcher sich eine Amsel zu nahe an einen Graureiher herangewagt hatte.

Graureiher fängt eine Amsel Es ging alles blitzschnell. Wir hörten das Gezeter der Amsel und ich hatte zufällig die Kamera mit einem Tele bestückt. So konnte ich genau ein Bild machen, bevor es der Amsel gelang zu entkom- men – Glück gehabt (Die Amsel und ich) 🙂

Im folgenden Bild kann man recht gut erkennen, dass die Natur alles dafür getan hat, dass dieser Vogel von oben herab auf seine Beute lauert. Diese Aufnahme enstand kopfüber, weil dieser Reiher oben in einem Baum saß und mich beobachtete.
Wie extrem die Augen nach unten gerichtet sind, ist mir vorher noch nie aufgefallen…

Graureiherportrait von unten

In aller Ruhe konnte ich die folgenden zwei Bilder machen, da sich die Vögel anscheinend gemütlich ausruhten.
Während der Erste im Frühjahr auf die aufgehende Sonne wartete (Welche mir den Hintergrund bereits so schön eingefärbt hat), bereitete sich der Zweite im morgendlichen Sprühnebel einer Berieselungsanlage auf den kommenden Hochsommertag vor.

Graureiher in der Morgensonne Graureiher im Wassernebel

Und dann gab es noch diese Beiden hier….
Ein Blumenliebhaber vor ungewohnt bunter und tendenziell kitschiger Kulisse , sowie ein durstiger Geselle, welcher so von einem Lichtpunkt der Morgensonne angestrahlt wurde, dass das restliche Bild im Schwarz versinkt.

Graureiher vor Blumenbeet Graureiher spiegelt sich im Wasser

Bei diesen Bildern kam meine D2x mit dem AF-S300/2.8 zum Einsatz.
Einzige Ausnahme: Der Reiher im Wassernebel. Das Bild entstand mit einer D100 und dem AF-S70-200/2.8 VR.
Bis auf einen Beschnitt bei den ersten zwei Bildern sind die Bilder unbearbeitet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.